Selbstverletzendes Verhalten – Therapeutisch biblische Seelsorge

Unter selbstverletzendem Verhalten versteht man Verhaltensweisen, bei denen sich die Betroffenen absichtlich Wunden oder Verletzungen zufügen.
Das selbstverletzende Verhalten tritt unter anderem bei folgenden psychischen Erkrankungen auf:
Depressionen, Borderline-Störung, Zustand nach Missbrauchserfahrungen, Magersucht, Zwangsstörungen, Zustand nach Traumatisierungen, Psychosen.

Zu den häufigsten Selbstverletzungen zählen:

  • Das sogenannte Ritzen, welches das Aufschneiden oder Aufkratzen oder das Aufritzen der Haut an Armen oder Beinen ist. Zumeist geschieht dies mit Messern, Scheren, Scherben oder sonstigen scharfen Gegenständen
  • Das Ausreisen von Haaren
  • Das Schlagen von Körperteilen
  • Weiter kommen auch das Stechen mit Nadeln, das Zuführen von Verbrennungen und das Verätzen von Körperteilen vor

 

Im Rahmen der therapeutisch biblischen Seelsorge, die ich als Heilpraktiker und Seelsorger bei selbstverletzendem Verhalten anwende, muss abgeklärt werden, welche seelischen Ursachen sich hinter dieser Störung verbergen. Alles Belastende, was im Laufe der Jahre auf der Seele zum Liegen gekommen ist und die Seele verletzt hat, wird in der Seelsorge unter der Führung von Jesus herausgearbeitet und in seine heilende Gegenwart gebracht.
Zumeist liegen starke traumatisierende Ereignisse zu Grunde, die zu dieser Störung geführt haben.
Jesus ist es, der Heilung schenken kann. Mit zunehmender Befreiung der Seele von seelischen Altlasten und traumatisierenden Erinnerungen durch Jesus, kann dann eine seelische Heilung eintreten.