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Die Weltwirtschaft ist auf Sand gebaut
oder
die Gemeinsamkeiten der Weltwirtschaft mit der Titanic
Die Titanic war ein imposantes, prächtiges großes Schiff. Sie galt damals als Wunder der Technik und als unsinkbar. Wer den Titanicfilm mit Leonardo DiCaprio gesehen hat, bekam einen Eindruck davon, was für ein tolles Schiff die Titanic gewesen sein muss. Damals waren alle von diesem Wunderwerk der Technik angetan. Viele Menschen wollten mit der Titanic in die „Neue Welt“ (USA) gelangen. Sie erhofften sich dort ein besseres Leben mit mehr Wohlstand.
Doch die erste Fahrt der Titanic, die Jungfernfahrt, endete in der bekannten Katastrophe. Das anscheinend Unmögliche geschah. Die Titanic rammte einen Eisberg und sank und mit ihr gingen 1500 Menschen unter. Das Wunderwerk der Technik, von vielen klugen Ingenieuren erdacht und konstruiert und von Menschenhand erbaut ging unter.
Seit der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise muss ich immer wieder an die Titanic denken. Da gibt es einige Parallelen. Die Weltwirtschaft ist auch imposant und groß. Sie wurde auch von klugen Menschen erschaffen zum Wohle der Menschheit. Vielen Menschen soll dadurch ein besseres Leben ermöglicht werden. Die Weltwirtschaft ist wie ein großes, unsinkbares Schiff, auf dem viele Menschen auf der Fahrt in ein besseres Leben sind. Keiner hat je daran gedacht, dass der imposante Luxusdampfer „Weltwirtschaft“ einmal untergehen könnte. Solch eine große, mächtige Weltwirtschaft kann doch nicht untergehen, glaubten alle.
Doch jetzt ist das Schiff Weltwirtschaft leckgeschlagen und hat Schlagseite bekommen. Etliche überkommt ein ängstliches Gefühl. Manche sind noch voller Hoffnung und Glauben, wie auch auf der Titanic, dass das Schiff nicht untergehen wird. Viele gehen noch davon aus, dass es schon noch irgendwie weitergehen wird.
Ich glaube, dass der Luxusdampfer Weltwirtschaft untergehen wird (Erstellung des Artikels 15.5.10).
Für mich steht der Koloss „Weltwirtschaft“ auf tönernen Füßen. Die Weltwirtschaft ist, meiner Meinung nach auf Sand gebaut. Es wurde nicht das richtige Fundament gelegt.
Wer groß und hoch bauen will, muss zuvor ein tiefes Fundament auf festem Grund legen, ansonsten stürzt der Bau irgendwann ein. Jesus spricht am Ende seiner Bergpredigt, bei der er seinen Zuhörern sagte, wie unser Leben gelingen kann, folgendes Gleichnis:
Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein;
Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß. (Matthäus 7 Verse 24-27)
Ohne Gott kann unser Leben auf Dauer nicht gelingen. Was Menschen ohne Gott erschaffen, wird irgendwann untergehen. Auch noch so große und klug erdachte Werke und Institutionen sind dem Untergang geweiht. Das Geschöpf hat sich vom Schöpfer losgesagt und muss nun wie bei Goethes Zauberlehrling feststellen, dass es ohne den Meister (Gott) nicht funktionieren kann.
Ohne den Schöpfer ist das Geschöpf bald erschöpft.
Der Prophet Jesaja spricht davon, dass sich die Menschen von Gott losgesagt haben und nun ihrer Hände Werk anbeten (Jesaja 2 Vers 8).
Jesaja spricht in Jesaja 29 Vers 16: Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton (Mensch) dem Töpfer (Gott) gleich wäre, dass das Werk (Mensch) spräche von seinem Meister (Gott): Er hat mich nicht gemacht! Und ein Bildwerk (Mensch) spräche von seinem Bildner (Gott): Er versteht nichts!
Jesus lädt uns in seine Nachfolge ein, in ein Leben, das tief in Gott gegründet ist und mit seiner Hilfe gelingen kann. Wer das tut, hat sein Lebenshaus auf festen Grund gebaut.
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