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Ich kam mir vor wie Gulliver
- von Uta -
Ich hatte schon als Kind Gebetserfahrungen gemacht. So betete ich z.B. „Jesus möge nie aus meinem Herzen verschwinden.“ Ich fragte Gott auch, was ich studieren sollte. Ich habe dann später tatsächlich Theologie studiert.
Doch das brachte mich Gott nicht unbedingt näher. Vielmehr begann ich zu glauben, dass ich für meine Erlösung noch etwas tun muss, ich dachte sie sei nicht umsonst, kein Geschenk, das Gott uns macht. So beschäftigte ich mich sehr mit der Anthroposophie und las Rudolf Steiners Buch „Wie erlangt man Erkenntnis?“. Ich war der Gnostik gegenüber sehr aufgeschlossen, einer Richtung, die Gott verstandesmäßig erklären will. Auch in meinem Theologiestudium nahm die Gnostik einen breiten Raum ein.
Mein kindlicher Glaube an Jesus schlief immer mehr ein. Dies begann sich erst zu ändern, als ich mit 40 etwas Wunderbares erlebt habe. Meine Tochter war mit 9 Monaten an Hirnhautentzündung erkrankt. Sie musste im Krankenhaus reanimiert werden. Ich hatte dort eine Vision vom Teufel, wie er mir meine Tochter nehmen wollte. Doch ich hatte die ganz feste Überzeugung „An meine Tochter kommt der Teufel nicht ran!“. Darauf verwandelte sich diese Vision in ein Bild von Jesus. Ich wusste nun: Jesus ist da. Meine Tochter überstand alles wunderbar.
Doch ganz aufgewacht war ich immer noch nicht. Ich erkrankte dann selber an Borreliose und hatte zeitweise einen Ruhepuls von 120. Ich wurde mit Antibiotika behandelt. Dann ging auch noch unser Auto kaputt. Wegen meiner Erkrankung kam ich auf den Gedanken, eine Homöopathin aufzusuchen. Schließlich fand ich auch eine. Nun war die Frage: Das verbliebene Geld für die Autoreparatur oder für die Homöopathin verwenden? Leider entschied ich mich für die falsche Variante. Also ging ich zu der Homöopathin. Ich dachte, dass Gott mich dorthin schickte und es daher das Richtige sein müsse. Es stellte sich heraus, dass die Homöopathin Buddhistin war. Sie hatte ein Bild mit einem Buddha bei sich hängen. Später ersetzte sie es durch ein Bild von Sri Aurobindo. Ich besorgte mir dann auch Bücher von Sri Aurobindo. Wie sich weiter herausstellte war die Homöopathin auch Reiki-Meisterin. Durch die Frau kam ich immer mehr in den Sog von Buddha, Krishna und Hinduismus. Ich habe dann sogar die Bhagavad Gita gelesen und viel meditiert. Meine Familie war darüber total entgeistert. Und mir entglitt die Situation immer mehr. Ich fühlte mich, als würde ich wie eine Perle auf eine Schnur gezogen. Ich entfernte mich immer mehr von Gott. Schließlich warf ich sogar meine Bibel weg! Ich kam mir am Ende vor wie Gulliver als er gefesselt am Boden lag. Die Schlinge hatte sich zugezogen. Ich realisierte endlich, dass all diese Glaubenssysteme nur ein Ziel haben: Den Menschen von Gott wegzubringen, von dem wahren Gott und seinem Sohn Jesus Christus.
Ich danke Gott, dass er mir dies gezeigt hat, bevor ich vielleicht völlig dem Teufel verfallen wäre. Ich kaufte mir sofort wieder eine Bibel. Meine ganzen hinduistischen und okkulten Bücher, Tarotkarten und sonstigen Dinge habe ich verbrannt. Ich begann wieder in der Bibel zu lesen. Schließlich ließ ich mich nochmals in einer Baptistengemeinde taufen. Der auferstandene Herr hat mich gerettet. Dafür danke ich ihm.
Uta
Utas Zeugnis wurde mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Eckart Haase von der Homepage www.achtung-lichtarbeit.de entnommen.
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