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Ingeborg schreibt über ihre Erlebnisse im „Esoterikdschungel“


Mein Weg im Dschungel der Esoterik war ein sehr langer – jahrelanger – und ich möchte ihn mit Euch teilen. Ich glaube es ist an der Zeit massive Aufklärungsarbeit zu leisten und die Menschen vor diesem Weg, der eindeutig in eine Sackgasse führt, zu warnen.

Begonnen hat alles vor einigen Jahren mit Reiki. Neugierig und in der Hoffnung auf Seelenheil suchte ich damals eine Reiki-Lehrerin auf, die mich behandelte und bei mir wenig später die 1. Reiki-Einweihung durchführte. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich damals gut fühlte, ganz im Gegenteil. Sowohl bei den Behandlungen, als auch bei der Einweihung hatte ich einen Druck und eine Enge im Herzbereich, verbunden mit Atembeschwerden Trotzdem vertraute ich den Worten meiner Reiki-Lehrerin: Da musst du jetzt durch! Das sind Blockaden, die sich jetzt lösen dürfen. Da ich diesen Druck allerdings immer wieder spürte, auch wenn ich mich selber behandelte, ließ ich von Reiki ab.

Es dauerte nicht lange und die Suche nach inneren Frieden, Liebe, Fülle, Gelassenheit und Wohlbefinden ging weiter.
Von nun an türmten sich Bücher in meiner Wohnung und ich las vieles über Engel, Heilung mit Engeln, EFT, Matrixenergetix, Quantenheilung, Heilen mit Symbolen, usw. Ich „studierte“ einfach alles, was mir der Esoterik Markt so an Leckerbissen bot.
Nachdem ich allerdings auch hier an meine Grenzen stieß, suchte ich mir eine Geistheilerin, die mich von nun an jahrelang begleiten sollte.
Nach den ersten Heilsitzungen bei ihr fühlte ich mich tatsächlich besser. Ich fasste wieder Mut, weil ich glaubte, endlich auf dem richtigen Weg zu sein. Die Heilsitzungen fanden in regelmäßigen Abständen statt – schließlich gab es ja vieles in mir zu reinigen (meine Kinderseele, das Verhältnis zu meinen Eltern, Großeltern und sonstigen Ahnen, das Verhältnis zu meinen Kollegen und Kolleginnen, zu meiner Tochter,….) – eine neverending story. Um mehr Einblick in mein System zu bekommen nahm ich an Familienaufstellungen und anderen Seminaren teil. Schließlich entschied ich mich auch bei meiner Geistheilerin, die mittlerweile eine gute Freundin geworden war, die Ausbildung zum Heiler zu machen. Laut Geistiger Welt war es ja auch meine Bestimmung in diesem Leben Menschen zu heilen.

Durch all die Heilsitzungen und Ausbildung wurde mein Körper sehr feinfühlig. Einerseits wollte ich dies auch – schließlich kann man nur mit einer gehörigen Portion an Feinfühligkeit eine „gute Heilerin“ werden. Andererseits wurde mir diese Feinfühligkeit immer mehr zu einer Belastung. Ich war ständig am mich „Schützen“ und „Reinigen“ – schließlich nahm ich ja viel Energie von meinem Umfeld auf. Mein Beruf wurde mir dadurch zunehmend zur Belastung. Und mein größter Wunsch wurde es, meinen Job, den ich einst so sehr geliebt habe, aufzugeben, um endlich meiner Bestimmung als Heilerin zu folgen und der Erde und den Menschen damit zu dienen.

Da es mir allerdings körperlich und psychisch immer schlechter ging, hatte ich keine Kraft diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Meine Tage waren zunehmend gefüllt mit den Gedanken: Wie schaffe ich es heute aufzustehen? Woher nehme ich die Kraft meinen Tag zu bewältigen. Das Leben ist sinnlos, eigentlich möchte ich gar nicht mehr hier sein.
Ängste, Tränen und Traurigkeit bestimmten über Monate mein Leben. Mein einziger Motor war meine wunderbare Familie. Die Liebe zu ihr ließ mich weitermachen, auch in den finstersten Tälern, in denen ich mich befand. Nie hatte ich auch nur einen Zweifel daran, dass etwas nicht stimmen könnte. Ich befand mich ja im „Lichtkörperprozess“ und wurde dann in meinem erbärmlichen Zustand doch immer wieder einmal mit „Effekten“ belohnt. Kurze Augenblicke, die von „Licht und Liebe“ bestimmt waren.
Die Antworten und die Ratschläge meiner Geistheilerin auf meinen Zustand konnte ich ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr hören: Du musst dies noch lösen, und dir jenes noch ansehen,….

Ich fühlte mich bei Gesprächen mit ihr bald nur mehr als ein Häufchen Elend, das im Leben einfach nichts auf die Reihe bekommt. Und die Aussage: Ich sollte mich doch von meinem Mann distanzieren, er raube mir meine gesamte Energie, speziell nachts, wenn ich schlafe – war der Auslöser, mich von dieser engen „Freundschaft“ zu verabschieden.

Auf mich allein gestellt, machte ich mich wieder auf Suche nach Unterstützung. Ich hatte nicht die Kraft mich aus den Fängen der Dunkelheit, die sich weiter und immer enger um mich legte, zu befreien. Also begann ich Medien telefonisch zu kontaktieren und mir Channelings der Engel anzuhören. Ich bin richtig süchtig danach geworden, was mir auch einiges an Geld kostete. Außerdem legte ich mir ständig die Karten (Tarot- und Engelskarten).
Die „wunderbaren“ Antworten waren immer die gleichen: Ich sei auf dem richtigen Weg. Ich befinde mich in einer Reinigungsphase. Es dauert nicht mehr lange und es wird mir besser gehen. Monatelang die gleichen Lügen. Und ich glaubte sie alle. Sie waren wie ein Strohhalm für mich, sie gaben mir Hoffnung für meine Zukunft, die sich angeblich wunderbar gestalten werde.

Vor einigen Wochen wurde mir auf einmal bewusst, dass es so nicht weitergehen kann und ich mich auf dem falschen Weg befinden muss. Ich beobachtete Menschen in meinem Umfeld, denen es ganz einfach gut geht. Menschen in meiner Familie, Kolleginnen in der Arbeit, Nachbarn,…die einfach ihr Leben leben. Und ich hatte nur mehr eine Sehnsucht – ich möchte auch wieder so SEIN und wieder der Mensch werden, der ich einst war. Mit allem was zu mir gehörte, mit meiner Kraft, Lebensfreude und Neugierde auf das Leben.

Nach drei Jahren ist mir wieder eingefallen: Da gibt es doch eine Seite mit dem Titel „Achtung-Lichtarbeit“. Ich habe vor Jahren schon einmal auf dieser Seite gestöbert, mich sogar mit meiner Freundin damals darüber ausgetauscht. Nachdem wir beide der Meinung waren, alles sei nur Licht und Liebe, habe ich mich nicht weiter mit den Berichten auf dieser Seite auseinandergesetzt.

Nun nach langer Zeit kam ich wieder darauf zurück – Gott sei Dank! Es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Ich fand mich in den Berichten wider und bin unendlich dankbar dafür.
Ich bat Gott um Vergebung und Hilfe in meinem Leben. Augenblicklich ist meine Übelkeit und mein Brechreiz, der mich seit Wochen begleitet hat, verschwunden. Das erste Wunder für mich!
Und ich hoffe so sehr auf weitere! Ich hoffe, dass Gott mich nicht mehr alleine lässt und mich auf den richtigen Weg führt. Dass ich mich ihm annähern darf und bei ihm meinen inneren Frieden finden werde. Immer wieder merke ich, wie das Dunkle zurückkommen will! Aber ich habe Gott und seinen Sohn Jesus an meiner Seite und mit ihrer Liebe und Hilfe werde ich es schaffen!


Ingeborg

Ingeborgs Zeugnis wurde mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Eckart Haase von der Homepage www.achtung-lichtarbeit.de entnommen.

 

 

 

 

 

 

 

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