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Aus tiefster Dunkelheit
- von Natascha -


Hallo liebe Geschwister in Jesus und alle, die es mit Gottes Segen werden.
Mein Name ist Natascha und ich möchte Euch heute auch meine Geschichte
schreiben. Vorher habe ich den Herrn gebeten mir dabei zu helfen.
Also begebt Euch mit mir auf eine kurze Reise durch mein Leben, denn alles
aufzuschreiben würde ein Buch füllen.

Ich kam 3 Monate zu früh auf die Welt und musste deshalb in den Brutkasten.
Dort verlor ich mein Augenlicht und wurde dazu am linken Fuß verbrannt.
Heute weiß ich, dass schon damals der Gegner Gottes versuchte, mich zu
vernichten. Es gelang ihm aber nicht. Aufgrund meiner körperlichen Blindheit
musste ich ein Internat besuchen, wo ich mich überhaupt nicht wohl fühlte.
Dort wurde mir das Bild eines strafenden Gottes gezeigt, der nur darauf
wartet, unsere Sünden gegen uns zu verwenden und außerdem musste ja Jesus
wegen meiner Sünden ans Kreuz. Daran war ich also auch noch schuld. Schon
bald hegte ich eine tiefe Abneigung gegen diesen Gott und wollte nicht mehr
in die wöchentlichen Gottesdienste gehen, erst recht nicht, nachdem die aus
meiner Sicht einzige gütige Klosterschwester an Krebs gestorben war.
Als ich 10 Jahre alt war begann mein Stiefvater damit, mich sexuell und
psychisch zu missbrauchen. Eine Hölle, die über 7 Jahre andauerte. Mitten
hinein in dieses Drama trat mein Lieblingsonkel, der mir von Jesus erzählte
und mich mit in eine christliche Gemeinde nahm, die er besuchte. Dort fühlte ich
mich zum ersten Mal geborgen und übergab an jenem Abend sogar mein Leben an
Jesus, aber ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete und schon bald war
dieser goldene Moment im schwarzen Alltag untergegangen.

Mit 16 Jahren machte ich meinen Schulabschluss und begann sofort zu
arbeiten. Mein Job war sicher, doch ich mochte ihn nicht. Meine
Erfahrungen mit Männern waren eine einzige Katastrophe und bald schon merkte
ich, dass ich Angst vor ihnen hatte und noch mehr Angst vor diesem
männlichen Gott, der mir all das zugemutet hatte. Wie konnte er gut sein und
mich lieben? Bei der ersten Gelegenheit zog ich von zuhause aus in eine
eigene Wohnung. Ich begann mich für Astrologie, Nummerologie und Tarot zu
interessieren. Ich wandte mich von den Männern ab und den Frauen zu,
was mich aber auch nicht wirklich erfüllte und deshalb den inneren Zorn und
Frust vertiefte. Also schloss ich mich einer magischen Schule in England an
und für eine Weile schien das mein Ausweg zu sein. Ich entdeckte meine
Talente zu Singen und eigene Lieder zu schreiben und tatsächlich fand ich
einen großartigen Musiker, mit dem ich einige CDs aufnahm, die jedoch bei
sämtlichen Plattenfirmen entweder keinen Anklang fanden oder gar nicht erst
zur Kenntnis genommen wurden.

Immer tiefer stieg ich in die Astrologie ein. Schon bald beurteilte ich
Menschen nur noch nach Planeten und Aspekten und schickte nicht einmal mehr
Briefe ab, ohne günstige Tage dafür zu berechnen. Ich wandte mich völlig von
Gott ab und einer namenlosen Muttergöttin zu. Daneben betete ich aber auch
zu griechischen und ägyptischen Göttern. Meine Vitrinen waren voll mit
goldenen Figuren, denen ich wirklich vertraute. Langsam aber sicher wurde
ich jedoch immer kränker und ängstlicher. Beziehungstechnisch ging jetzt gar nichts
mehr, ich hasste Männer und Frauen, zog mich immer mehr zurück. Ich wollte
in verschiedene Länder auswandern, doch auch das klappte nicht. Ich lief zu
Medien und Hellsehern, die mir entweder eine goldene Zukunft oder komplettes
Desaster vorhersagten. Plötzlich tauchten keltisch aussehende Wesen in
meiner Wohnung auf, die mich bedrohten oder lockten, je nach Lust und Laune.
Ich war kurz davor durchzudrehen. Mein Blindenführhund bekam eine schlimme
Krankheit nach der anderen, bis er selbst am Schluss erblindete und mich
nicht mehr führen konnte. Kein Schutzstein half, kein Gemisch aus
Bachblüten. Auch ich war jetzt ständig krank und erlebte musikalisch einen
Schlag nach dem anderen. Ich bekam nach vielen hin und her eine neue
Führhündin, doch auch sie wurde nach sehr kurzer Zeit krank und erbrach sich
ständig ohne erkennbaren Grund.

Das schlimmste für mich aber war das Gefühl, ständig alleine zu sein,
richtig alleine in tiefster Seele und von "Göttern" umgeben zu sein, die nur
sehr selten segneten, aber mich ständig verfluchten. So wurde es in meinem
Leben immer dunkler, bis ich eines Tages nichts mehr fühlte. Ich war wie
abgestorben und sah den Zeitpunkt gekommen, still und leise mein Leben zu
beenden. Es interessierte ohnehin keinen ob ich da war oder nicht. Also ging
ich in die Küche und stellte mir die Frage nach einem Messer oder Tabletten.
Da hörte ich plötzlich Gottes Stimme in meinem Kopf. Er rief meinen Namen
und sagte mir, dass er mich liebt, dass mein Leben kostbar ist und er so
viel mit mir vorhat. Das war die große Wende. Plötzlich war da jemand und
quälte mich nicht. Ich konnte mein Glück kaum fassen und fragte Jesus, ob er
mich überhaupt noch haben wolle, nachdem ich ihn weggeschickt und soviel
Dreck auf mich geladen hatte. Er sagte ja und seine Wärme durchflutete mich.
Meine inneren Augen gingen auf und ich gab ihm mein Leben erneut und diesmal
im vollen Bewusstsein.

Seither ist alles anders geworden. Ich warf die Götzenfiguren fort. Meine
Führhündin wurde gesund, nachdem ich sie unter Jesu Blut stellte und heute
ist sie eine würdige Rentnerin. Gott führte mich in die Seelsorge und heilte
mich von den Wunden des sexuellen Missbrauchs, so dass ich heute eine Ehe
ersehne und weiß, dass Gott schon an diesem Geschenk für mich arbeitet.
Musikalisch wurde ich unter seiner Hilfe immer besser und bin mir auch da
sicher, dass er mir diese Talente gegeben hat, um daraus etwas zu machen,
das mich glücklich macht und ihn verherrlicht. Ganz fest glaube ich daran,
dass mein Herr und Gott, der liebende Papa, den ich unter den Menschen nie
hatte, mein körperliches Augenlicht wiederherstellen wird. Heute lebe ich
aus seiner Gnade und erlebe in jeder Krise seine starke und zugleich
zärtliche Fürsorge.

Euch allen, die Ihr dieses Zeugnis lest kann ich nur sagen, dass man das
Licht erst wirklich erkennt, wenn man aus tiefster Dunkelheit kommt. Der
Teufel ist der Vater aller Lüge. Lasst Euch nicht mit ihm ein, denn er salbt
Euch nicht mit Öl, sondern streichelt nur kurz, um dann seine Klauen in jede
verwundbare Seele zu schlagen. Nur Jesus ist der gute Hirte und nur er ist
der Weg zu dem liebenden Vater, den wir alle brauchen, ob wir es uns
eingestehen oder nicht.

Ich wünsche mir, dass meine Worte Euch berühren. Vor allem aber sollen sie
Euch zeigen und Zeugnis dafür geben, dass Gott Liebe ist, das ultimative
Versprechen, das er selbst hält.


Natascha

Nataschas Zeugnis wurde mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Eckart Haase von der Homepage www.achtung-lichtarbeit.de entnommen.

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