Bandscheibenvorfall mit Osteopathie behandeln

Der Bandscheibenvorfall ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Anteile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vortreten können. Der Wirbelkanal ist der Raum, in dem das Rückenmark verläuft. Durch das Vortreten der Bandscheibe kann es zu einer Kompression des Rückenmarks oder eines Spinalnerven kommen. Im Gegensatz zur Bandscheibenvorwölbung wird der Faserknorpelring der Bandscheibe bei einem Vorfall zerrissen. Bandscheibenvorfälle kommen meist in der unteren Lendenwirbelsäule vor, gelegentlich auch in der Halswirbelsäule.
Die Ursachen für einen Bandscheibenvorfall sind degenerative Schädigungen der Bandscheibe durch jahrelange Fehl- und Überbelastungen. 

 

Die Osteopathie kann unterstützend zu anderen konservativen Behandlungsmethoden bei einem Bandscheibenvorfall gute Behandlungsergebnisse erzielen, um die Bandscheibe wieder in ihre ursprüngliche Lage zu versetzen.

 

Vor jeder osteopathischen Therapie wird vom Osteopath eine umfangreiche körperliche Untersuchung vorgenommen. Am Anfang jeder guten Behandlung steht eine umfangreiche Untersuchung und Befragung des Patienten.

Die osteopathische Behandlung erfolgt ganzheitlich, dabei werden auch zum Teil weiter entfernte Körperareale mitbehandelt und Fehlhaltungen, Blockaden und Fehlstellungen korrigiert. Der ganze Körper wird dabei wieder „ins Lot“ gebracht.

 

Ein ausführliches individuelles Heimprogramm unterstützt die Therapie, dabei darf auch ein den körperlichen Umständen angepasstes Bewegungsprogramm nicht fehlen.

 

Patric Warten, christlicher Osteopath